Was ist ein Target Operating Model?

Ein Target Operating Model (TOM) ist ein entscheidendes Instrument moderner Unternehmensstrategien, das darauf abzielt, die angestrebte Betriebsweise eines Unternehmens klar zu definieren und in die Praxis umzusetzen. Es dient als umfassendes Rahmenwerk, um die Unternehmensstrategie durch eine strukturierte und effiziente Kombination aus Prozessen, Technologien und Ressourcen zu operationalisieren.

Das TOM deckt alle wesentlichen Aspekte ab, von der Organisation und den Mitarbeitern bis hin zur Technologie und Governance, und gewährleistet eine nahtlose Verbindung zwischen strategischer Vision und operativer Realität.

Es spielt eine zentrale Rolle in der digitalen Transformation, indem es Unternehmen hilft, auf dynamische Marktanforderungen zu reagieren, ihre Effizienz zu steigern und gleichzeitig innovative Ansätze zu integrieren.

In einer zunehmend komplexen Wirtschaftswelt, die von technologischen Disruptionen und sich verändernden Kundenbedürfnissen geprägt ist, gewinnt das Target Operating Model kontinuierlich an Bedeutung. Es ermöglicht Unternehmen, ihre Strukturen zu optimieren, klare Zielbilder zu entwickeln und nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Strategische Ausrichtung: Ein TOM übersetzt die Unternehmensstrategie in konkrete operative Maßnahmen.
  • Effizienzsteigerung: Klare Strukturen und Prozesse verbessern die Ressourcennutzung und senken Kosten.
  • Flexibilität: Das Modell hilft Unternehmen, sich schnell an neue Marktbedingungen anzupassen.
  • Technologieintegration: Durch den gezielten Einsatz digitaler Tools und IT-Systeme wird die Produktivität gesteigert.
  • Wettbewerbsfähigkeit: Ein effektives TOM trägt dazu bei, langfristig erfolgreich am Markt zu agieren.

Das Target Operating Model ist damit ein unverzichtbares Werkzeug für Unternehmen, die ihre strategischen Ziele effektiv umsetzen und sich in einer dynamischen Welt nachhaltig behaupten wollen.

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1. Was ist ein Target Operating Model (TOM)?

1.1. Was versteht man unter einem Target Operating Model (TOM)?

Ein Target Operating Model (TOM) beschreibt die angestrebte Betriebsweise eines Unternehmens, um strategische Ziele zu erreichen. Es definiert die Struktur, Prozesse, Technologien und Ressourcen, die notwendig sind, um die Unternehmensstrategie in konkrete operative Handlungen umzusetzen. Das TOM fungiert als Leitbild für den Aufbau und die Optimierung eines effizienten Betriebsmodells.

1.2. Warum ist ein Target Operating Model wichtig für die Unternehmensstrategie?

Ein TOM ist entscheidend, um die Lücke zwischen strategischen Zielen und operativer Umsetzung zu schließen. Es ermöglicht eine effiziente Allokation von Ressourcen, fördert die Zusammenarbeit zwischen Abteilungen und schafft eine Grundlage für nachhaltigen Erfolg. Besonders in Zeiten von Transformationen wie der Digitalisierung bietet das TOM Orientierung und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit.

1.3. Worin unterscheiden sich ein Target Operating Model und ein Geschäftsmodell?

Während ein Geschäftsmodell beschreibt, wie ein Unternehmen Werte schafft und Gewinne erzielt, fokussiert sich ein TOM auf die operative Umsetzung dieser Ziele. Das Geschäftsmodell beantwortet das "Was" und "Warum", während das TOM das "Wie" konkretisiert. Beide Konzepte sind komplementär, jedoch mit unterschiedlichen Schwerpunkten.


2. Die sechs Ebenen eines Target Operating Models

2.1. Welche Ebenen umfasst ein Target Operating Model und welche Funktionen haben sie?

Ein umfassendes TOM besteht typischerweise aus sechs Ebenen:

  • Prozesse: Diese Ebene strukturiert Abläufe und optimiert die Effizienz.
  • Organisation: Regelt Rollen, Verantwortlichkeiten und die hierarchische Struktur.
  • Technologie: Umfasst IT-Systeme, digitale Werkzeuge und technologische Infrastruktur.
  • Daten: Bezieht sich auf die Sammlung, Verwaltung und Nutzung von Informationen.
  • Mitarbeiter: Umfasst Kompetenzen, Fähigkeiten und die Entwicklung der Belegschaft.
  • Governance: Besteht aus Richtlinien, Kontrollen und Entscheidungsprozessen.

Jede Ebene spielt eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung der Unternehmensstrategie.

2.2. Wie werden Prozesse, Personen und Technologien im Target Operating Model integriert?

Die Integration dieser drei Elemente ist entscheidend für ein funktionierendes TOM. Prozesse müssen klar definiert und effizient gestaltet werden, während die richtige Technologie ihre Umsetzung unterstützt. Gleichzeitig spielen Menschen eine zentrale Rolle, da sie die Prozesse umsetzen und die Technologien nutzen. Eine nahtlose Abstimmung dieser Bereiche ist Voraussetzung für Erfolg.

2.3. Welche Beispiele zeigen eine erfolgreiche Umsetzung eines Target Operating Models?

Ein führendes Beispiel ist die Transformation eines globalen Einzelhandelsunternehmens, das durch ein TOM die Automatisierung von Lagerprozessen und die Einführung einer neuen IT-Plattform erfolgreich implementierte. Ebenso konnte ein Finanzdienstleister durch die Restrukturierung seiner Organisation und die Einführung agiler Prozesse die Produktivität deutlich steigern.


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Dr. Matthias Olzmann
Director

Holger Bredenkötter
Director


3. Schritte zur Entwicklung eines Target Operating Models

3.1. Wie analysiert man die Ist-Situation für ein Target Operating Model?

Die Analyse der Ist-Situation umfasst eine detaillierte Bestandsaufnahme der bestehenden Betriebsweise. Dies beinhaltet die Bewertung aktueller Prozesse, technischer Infrastruktur, organisatorischer Strukturen und kultureller Gegebenheiten. Ziel ist es, Schwachstellen und Optimierungspotenziale zu identifizieren, die als Grundlage für das zukünftige TOM dienen.

3.2. Wie definiert man die Zielzustände eines Target Operating Models?

Die Definition der Zielzustände erfolgt basierend auf der Unternehmensstrategie. Diese Zielbilder beschreiben, wie Prozesse, Strukturen und Technologien im Einklang mit den strategischen Vorgaben gestaltet werden sollen. Klare und messbare KPIs sowie ein Fokus auf die Bedürfnisse der Stakeholder sind entscheidend.

3.3. Wie erstellt man eine Transformations-Roadmap für ein Target Operating Model?

Eine Transformations-Roadmap bildet den Plan für den Übergang vom Ist-Zustand zum Zielzustand. Sie enthält konkrete Schritte, Meilensteine, Verantwortlichkeiten und Zeitpläne. Durch klare Priorisierung und kontinuierliches Monitoring kann die Umsetzung effizient gestaltet werden.


4. Chancen der digitalen Transformation für das Target Operating Model

4.1. Welche Optimierungspotenziale bieten digitale Technologien für das Target Operating Model?

Digitale Technologien wie Künstliche Intelligenz, Automatisierung und Cloud-Lösungen bieten zahlreiche Optimierungsmöglichkeiten. Sie ermöglichen eine effizientere Gestaltung von Prozessen, schnellere Entscheidungen durch datenbasierte Analysen und eine bessere Nutzung von Ressourcen.

4.2. Wie passt sich ein Target Operating Model an Marktveränderungen an?

Ein flexibles Target Operating Model ermöglicht es Unternehmen, dynamisch auf Veränderungen in Märkten und Kundenanforderungen zu reagieren. Durch agile Strukturen und kontinuierliche Anpassung an neue Rahmenbedingungen bleibt das Unternehmen wettbewerbsfähig und innovationsstark.

4.3. Wie wird Nachhaltigkeit als strategisches Ziel in einem Target Operating Model integriert?

Nachhaltigkeit kann durch ressourcenschonende Prozesse, den Einsatz energieeffizienter Technologien und die Förderung umweltfreundlicher Geschäftsmodelle in ein TOM integriert werden. Unternehmen, die Nachhaltigkeit als strategisches Ziel verankern, stärken nicht nur ihre Reputation, sondern schaffen auch langfristigen wirtschaftlichen Erfolg.


5. Herausforderungen bei der Implementierung eines Target Operating Models

5.1. Wie bewältigt man die organisatorische Komplexität bei der Implementierung eines Target Operating Models?

Die Implementierung eines TOM ist oft mit organisatorischen Herausforderungen verbunden. Eine klare Projektstruktur, gut abgestimmte Kommunikation und die Einbindung aller relevanten Stakeholder sind entscheidend, um Komplexität zu managen und ein koordiniertes Vorgehen zu gewährleisten.

5.2. Welche Rolle spielen Veränderungsmanagement und Kommunikation bei der Einführung eines Target Operating Models?

Change Management und Kommunikation sind Schlüsselfaktoren für den Erfolg eines TOM. Durch frühzeitige Information, kontinuierliche Einbindung der Mitarbeiter und gezielte Schulungen können Widerstände minimiert und Akzeptanz gefördert werden.

5.3. Welche Risiken treten bei der Implementierung eines Target Operating Models auf und wie kann man ihnen begegnen?

Zu den häufigsten Risiken gehören unzureichende Ressourcen, technische Probleme oder kulturelle Widerstände. Ein proaktives Risikomanagement, regelmäßige Evaluierungen und flexible Anpassungen während des Projekts helfen, diese Herausforderungen zu meistern.


Wenn wir auch für Sie tätig werden können, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Bild von Thomas Dengler
Thomas Dengler
Senior Manager Business Development und Prokurist
+49 2506 93020


6. Ausblick auf die Zukunft der digitalen Transformation im Target Operating Model

6.1. Welche zukünftigen Trends und Entwicklungen beeinflussen Target Operating Models?

Technologien wie Blockchain, das Internet der Dinge (IoT) und erweiterte Analytik werden zunehmend in TOMs integriert. Diese Entwicklungen eröffnen neue Möglichkeiten, Geschäftsmodelle zu erweitern und operative Prozesse zu verbessern.

6.2. Welche Bedeutung haben künstliche Intelligenz und Automatisierung für Target Operating Models?

Künstliche Intelligenz und Automatisierung sind essenziell für die Weiterentwicklung von TOMs. Sie ermöglichen eine datengetriebene Entscheidungsfindung und die Automatisierung von Routineaufgaben, was Effizienz und Präzision steigert.

6.3. Wie kann ein Target Operating Model zur nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit beitragen?

Ein zukunftsorientiertes TOM hilft Unternehmen, agil und innovativ zu bleiben. Durch kontinuierliche Anpassung und Optimierung von Prozessen können Unternehmen ihre Position am Markt stärken und langfristig wettbewerbsfähig bleiben.

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